Montag Ruhetag

… so war es jedenfalls einmal geplant. Doch wie so oft, wurde es damit nix. Einfach zu viel zu tun.

Tja, geplant war Yoga, dann ein gemütliches Frühstück, anschließend Spazierengehen und danach vielleicht ein Hafermilchkaffee auf der Terrasse, gemeinsam Kochen und dann vielleicht noch ein wenig Kartenspielen.

Wie gesagt, obiges war geplant, doch dann kam alles ganz anders. Also habe ich so einiges Adminstratives erledigt, geschrieben, recherchiert und komischerweise den geplanten Kram auch noch irgendwie untergekriegt. Was mich er verwundert.

Den Anfang finden

Seit einigen Wochen spukt eine neues Projekt in meinem Kopf herum. Es begann alles mit einem Sagenfragment über die swarte Greet aka Margarete Sambiria. Seit dem bin ich mehr oder weniger am Sammeln, ohne so konkret zu wissen, wohin es führen wird. Vielleicht zu einer Kurzgeschichte, vielleicht zu etwas Längeren oder vielleicht auch zu gar nichts. Aber die Aufregung vielleicht auf etwas gestossen zu sein, ist einfach unvergleichlich.

So langsam werde ich auch kribbelig, es juckt mir in den Fingern mit dem Schreiben zu beginnen, aber noch ist der Anfang nicht da. Ich fürchte fast, dass es noch einige Zeit und weite Spazierengänge kosten wird, bis es so weit ist. Aber vielleicht auch gut, denn es liegt ja noch eine Menge unfertiges herum … und dem werde ich mich nun widmen.

Schreiberische Vielfalt

Meine Güte war ich fleißig heute. Ich habe an den Märchen gearbeitet, habe E-Mails geschrieben, war spazierendenken über eine neues Projekt, habe eine Rezension geschrieben, Notizen zu diversen anderen Sachen sortiert und mir fast einen Bruch beim Umdrehen meines Schreibtisches zugezogen. Letzteres musste sein, weil ich den schweren Laserdrucker der stabilen Tischseite brauchte, und nicht auf dem Auszug. Es war also alles in allem ein zufriedenstellender Tag.

Nun wird es gleich noch lecker Paprikareis geben und dann gehen wir zum gemütlichen Teil über. Also Hörbuch und Strickzeug oder Kartenspielen. Wir wissen hält, wie man es richtig krachen lässt.

Genervt

Nicht mein bester Tag und ganz sicher auch nicht der letzte dieser Art. Ich bin gerade entsetzlich von allen möglichen genervt. Wenigstens was. Und schönen Gruß an alle, die meinen, Masken tragen ist doch für alle total easy und gesundheitliche Gründe, die von der Pflicht entbinden, gäbe es nicht. Die Atteste würden ohne Untersuchung und ohne Prüfung von Gründen ausgestellt, nee, ist meiner Erfahrung nach nicht so. Mein Arzt hat mich untersucht! Danke auch für den Hinweis, dass ich doch meine Mitmenschen schützen würde und mich nicht so anstellen solle. Komischerweise halte ich auch mich und meine Gesundheit für schützenswert. Schönes Wochenende.

Kalt

Es ist furchtbar kalt in meiner Wohnung, so kalt, dass ich nun doch noch einen Radiator bestellt habe. Der Ofen ist im Sommer einfach keine Option und ich muss auch erst einmal wieder Holz besorgen. Also muss erst einmal elektrische Hilfe her. Nicht so schlimm, da ich Ökostrom beziehe.

Meinem Appetit nach haben wir eh Herbst. Nicht nur was die Mengen betrifft, sondern auch was ich so koche, gehört nicht unbedingt in die Sommerzeit. Zum Frühstück habe ich sehr leckere Brötchen gebacken. Die endlich dem künstlerischen Standard entsprachen und ein wenig Wärme brachte.

Nun werde ich es mir gemütlich machen … unter meiner Bettdecke und Harry Potter hören, was normalerweise erst zu Jul dran wäre. Alles durcheinander.

Anstrengend

Gerade gestaltet sich alles ein wenig sperrig und anstrengend. Dazu kommt, dass ich, wohl auch dem Wetter geschuldet, in sehr melancholischer Stimmung bin. Nicht depressiv, jedenfalls nicht direkt. Klar, die fühle mich eingeengt und finde die Kommunikation mit einigen meiner Mitmensch, gelinde gesagt, schwierig. Liegt natürlich auch mit mir, ich habe immer weniger Geduld mit Engstirnigkeit und Dogmatikern.

Dieser Tage bin ich viel für mich und genieße das Alleinesein auch ein stückweit, aber mir fehlt die Freiheit einfach mal ins Café zu gehen oder Freund!nnen zu treffen, ganz zu schweigen von meiner Familie. Um so mehr freue ich mich, dass nächste Woche ein als Arbeitstreffen getarntes Eisessen mit meiner Freundin G. stattfinden wird. Schließlich müssen wir die Märchen sortiert kriegen. Der Satz geht voran und Morgen beginnt das Korrekturlesen, heute stehen andere ToDos auf dem Plan. Unter anderem wird es Zeit einmal wieder den Besen zu schwingen, Staub zu wischen und ich denke mal feucht durchwischen kann auch nicht schaden.

Sturm und Regen

So richtig Sommer ist das nicht. Andererseits ist es in Ordnung, dass es nicht so warm ist. So laufe ich nicht so sehr Gefahr den Tag auf der Terrasse zu verdümpeln, sondern sitze brav am Schreibtisch und habe eine Menge geschafft. In Sachen Märchen bin ich ein ganzes Stück weitergekommen. Es gibt nun einen Titel für die Anthologie, falls wir es uns nicht noch anders überlegen und ich habe ungefähr die Hälfte des Satzes fertig. Morgen geht es weiter. Heute bin ich zu geschafft. Immer hin habe ich noch eine Rezension zu „Eine wahre Freundin“ von William Boyle geschrieben.

Nun werde ich mal zum gemütlichen Teil übergehen. Ich hoffe Viktor hat schon mit dem Kochen angefangen. Blumenkohl, weiße Sauce und neue Kartoffeln wird es heute geben. Darauf freue ich mich schon den ganzen Tag.

Kommt gut in die Woche.

Kein toller Tag

Heute ging nichts so richtig glatt. Die gute Nachricht ist, dass ich relativ ruhig geblieben bin und es einfach so hingenommen habe. Ich wollte ja heute mit dem Satz anfangen, woraus nichts wurde, weil mein Rechner andere Pläne hatte. Nun läuft alles wieder, aber der Tag ist bereits halb rum und ich bin müde. Also werde ich mir ein Hörbuch anmachen und ein wenig stricken, bevor ich mich dem neuen Buch zuwende. Die Rezension zu Eine Wahre Freundin von William Boyle – Übersetzerin: Andrea Stumpf schreibe ich morgen. Kann aber schon mal sagen, es ist ein feines Buch und ich hatte enormen Spaß beim Lesen.

Wie gesagt heute geht es früh zu Bett. Die letzten Tage war es mit dem Schlafen nicht so prickelnd. Gestern bin ich um 02:00 rum eingeschlafen und um 06:30 war ich hell wach. Geht gar nicht. Für senile Bettflucht fühle ich mich noch zu jung, aber irgendwas in der Art wird es sein.

Gut essen

Gutes Essen, also frische Lebensmittel aus biologischen Anbau, ist mir wichtig. Als Viktor verkündete, dass er eine Woche fasten will, hatte ich ein wenig Sorge, wie sich meine Mahlzeiten gestalten würden. Da waren schon Bedenken, ob ich nur für mich kochen würde. Dass ich ebenfalls fasten würde stand außer Frage. Intervallfasten ist fein für mich, Langzeitfasten so gar nicht meines. Meine Bedenken erwiesen sich als unnötig. Ich habe die ganze Woche sehr lecker für mich gekocht. Heute gab es Spaghetti (könnte es für mich 5 Tage die Woche geben) mit gegrillter Paprika, Champignons und Kräutern. Einfach ein Gedicht.

Überhaupt war es eine angenehme Woche. Die Märchen sind nun alle da und am Wochenende mache ich mich an den ersten Satz. Dann kommen die Korrekturen und dann, ich denke zu September haben wir das Buch. Es ist eine interessante Mischung geworden. Ich freue mich auf das Buch. Danach geht es denn mit meinem neuen Projekt und einem alten weiter.

Schönes Wochenende

Wedges

Eigentlich wollte ich mir Pommes bestellen. Bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass es nahezu an Frevel grenzt, in einer Zeit, in der es so feine neue Kartoffeln gibt, sich Pommes aus dem Imbiss zu holen. Also habe war ich einkaufen. Die Kartoffeln wurden nur gewaschen und leicht geschrubbt, ich Stücke geschnitten und mit Olivenöl, sowie diversen Gewürzen vermischt. Dann für 35 Minuten bei 200 ° in den Ofen. Wundervoll. Vorweg hatte ich einen gemischten Salat. Von dem gibt es kein Foto, ich war einfach zu hungrig.

Nun ist Feierabend. Mein Telefon geht übrigens immer noch nicht und ich frage mich so langsam was da vorgeht. Hoffentlich kommen die Karten morgen, so langsam nervt es. Komischerweise bin ich immer noch recht ruhig geblieben. Muss das Alter sein, früher wäre ich schon unterwegs gewesen, um jemanden die Ohren abzupflücken.